Er ist überall,
man sieht ihn,
man riecht ihn,
doch trotzdem ist er nirgendwo,
Tiere liegen auf der Straße,
in Afrika sterben Menschen,
Menschen werden erschossen,
verfolgt,
doch der Tod ist nicht da,
und erst wenn man selber stirbt,
wenn alles zu spät ist,
dann weiß auf einmal jeder,
der Tod ist überall.
Der Tod
6 11 2008Kommentare : Kommentar schreiben »
Tags: Kritik, tod, tot, Welt
Kategorien : Gedichte
Musik oder so
6 11 2008Bum, bum, bum, das ist das Geräusch wenn man am Morgen mit der Straßenbahn in die Schule fährt. Überall sitzen, stehen und lümmeln Jugendliche mit ihren Kopfhörern herum und aus jedem dieser Kopfhörer tönt viel zu laute Musik, und aus jedem Kopfhörer etwas anderes, sollte man glauben können.
Jedoch ist dem nicht so, wenn man der Musik der Nachbarn genauer zuhört und sie nicht nur als Lärm abstraft dann kann man sogar Musik hören, wobei man den Ausdruck Musik dabei jedoch genauer definieren sollte. Denn wenn man zum Beispiel die Musik der 11-14 jährigen Mädchen heranzieht, wage ich es fast gar nicht das Wort Musik in den Mund zu nehmen, da es bei deren Bands, Sängern und Sängerinnen ganz einfach um ein Produkt der Werbung handelt, im Fernsehen gecastet, dann eine CD mit einer Alltagstauglichen 0815 Mischung aus Rock und Pop aufgenommen wird, die der Mama gefällt und ganz besonders dem kleinen Kind, da der Sänger ja so cool und wild ist. Wie cool und wild diese „Popstars“ dann wirklich sind erkennt man meist bei ihren Interviews wenn der Interviewer fragen fragt, auf die sie der Manager nicht vorbereitet hat. Dem kleinen Kind ist das jedoch egal, da das verhimmelte Idol ja auch so „süß“ aussieht. Wenn man sich dann jedoch Bilder davon anschaut wie dieser ach so süße und wilde Rockstar vor der Transfusion zum „Popstar“ aussah, erkennt man in ihm nichts besonders süßes oder wildes, er ist einfach ein normaler Jugendlicher der nicht besonders beachtet werden würde. Ist aber nicht so, da er ja von seinen Managern, dem ORF und Ö3 zum neuen Star, dem Supertalent dieses Jahres gemacht wurde.
Durch diesen Superstarblödsinn fühlt sich dann dieser Jugendliche zu Höherem Auserkoren und schmeißt die Schule um sich dann ganz auf sein Leben als Popstar zu konzentrieren, und ein noch größerer Star zu werden der dann auch international bekannt wird. Was unser süßer, wilder und cooler Popstar dabei vergessen hat ist, dass es nächstes Jahr wieder eine Castingshow geben wird, und dort dann ein sicherlich noch süßerer, noch wilderer und noch coolerer Superstar geboren wird, der dafür zwar schlechter singen kann dieses kleine Handicap jedoch durch seine herrlichen blauen Augen wettmacht, welche bevor er zum Star wurde noch Braun waren. Jedoch darf so etwas keinen stören.
Nur mich stört es, da es Musiker gibt, die seit 30 Jahren Musik, ja wirkliche Musik, machen der sie Leib und Seele widmen, sich von niemandem sagen lassen, wie sie ihre Instrumente spielen sollen oder was sie zu singen haben, damit die kleinen Kinder ihre CDs kaufen. Das sind Musiker die den Titel Superstar wirklich verdienen. Jedoch werden diese durch kleine Mädchenschwärme abgelöst von denen eigentlich kein einziger wirklich singen kann.
Jedoch ist das ein anderes Thema, welches wir in unserer nächsten Ausgabe abhandeln werden.
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Tags: Jugend, Musik, Popstar, Star, Starmania
Kategorien : Musik